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Mukabhyanga

Die indische Kopf- und Gesichtsmassage beinhaltet die Massage von Stirn, Haaren und Kopfhaut, Gesicht, Dekolleté,  Nacken, Schultern und oberem Rücken. Dies führt zu einer tiefen Entspannung und einer spürbaren Regeneration des gesamten Systems. Bei der Massage wird ausgleichendes ayurvedisches Öl verwendet. Das warme, pflegende Öl wird abwechselnd sanft und kräftig in Haut und Haar massiert. Dies verbessert die Elastizität der Haut und nährt die Haare. Die Durchblutung sowie die Sauerstoffversorgung werden angeregt und der Muskeltonus verbessert.

Die Kopfmassage nimmt innerhalb des Ayurveda einen besonderen Stellenwert ein.

Dort wird der Kopf als "Tor des Himmels" bezeichnet. Eine Massage des Kopfes öffnet dieses innere Tor. Geist und Seele öffnen sich, Spannungen werden gelöst und die Sinne sensibilisiert. So erreicht man über den Kopf ein dem Organismus  übergeordnetes, eigenes Energiesystem, das alle Funktionskreisläufe versorgt.

Im Ayurveda wird beobachtet, dass es die Kopfmassage ist, die den Rücken entspannt. Die Eindrücke, die wir tagtäglich sammeln, manifestieren sich vor allem in der oberen Region unseres Körpers. Lärm, Informations- und Reizüberflutung, hohe Anforderungen an unser Gehirn, Sorgen, Ängste und vieles mehr machen sich in dieser Region bemerkbar. Sämtliche Eindrücke müssen verarbeitet werden. Unser Nervensystem ist dadurch oftmals überlastet.  Kieferbeschwerden, Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen können die Folgen eines „angespannten Kopfes“ sein.

Besonders im Kopfbereich gibt es eine Vielzahl von Vitalpunkten, über die bei der Kopfmassage die Energieströme ausbalanciert werden. Dies geschieht beispielsweise durch sanften Druck und kreisende Bewegungen. Die Gehirnhälften z. B. werden durch diagonale Streichungen koordiniert. Spannungen der Kopfhaut und des Gesichts, bis zu den Schultern werden gelöst. Dabei werden Nacken und Rücken nicht in der uns bekannten Intensität massiert. Trotzdem tritt völlige Entspannung ein. Auch die Ohren werden bei der Kopfmassage berücksichtigt.

In dem ayurvedischen Lehrbuch Charak Samhita steht geschrieben:

„Wird eine regelmäßige Ölmassage im Kopfbereich durchgeführt, stärkt dies Haare und Haarwurzeln; die natürliche Haarfarbe wird bewahrt, und die Gesichtshaut dankt es mit strahlender Schönheit; alle Sinnesorgane werden geschärft; ein erholsamer Schlaf und emotionale Ausgeglichenheit werden gefördert, Kopfschmerzen verschwinden.“

Die Kopf- und Gesichtsmassage in Indien:

In Indien ist der Beruf des Kopfmasseurs ein anerkannter Beruf. Dort hilft die Massage unter anderem bei emotionalen Sorgen, Verspannungen im Hals- und Rückenbereich, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Depression.

 

Bitte planen Sie für diese Anwendung etwa eine Stunde ein.

Empfehlenswert ist eine Serie von 5-10 Anwendungen im Abstand von 1-3 Wochen. 

Während einer Schwangerschaft sollte keine Mukabhyanga durchgeführt werden.

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