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R.E.S.E.T. Kiefergelenksbalance 

(Reset bedeutet Neustart und ist die Abkürzung für Rafferty Energy System of Easing the Temporomandibular Joint - zu deutsch Rafferty Energiesystem für ein entspanntes Kiefergelenk. Entwickelt von Philip Rafferty, Australien)

 

Die Balance wirkt bei akuten Beschwerden sehr schnell und anhaltend. Bei chronischen Beschwerden sind manchmal mehrere Sitzungen notwendig, um den Körper wieder zu regenerieren. Es werden hierfür die Kiefer-und Gesichtsmuskeln im entspannten und angespannten Zustand berührt und energetisiert. Es ist eine sehr sanfte Methode, um das Kiefergelenk und zusammenhängende Strukturen wieder zu balancieren. Wenn wir die Muskeln im Kopfbereich entspannen, entspannen sich gleichzeitig bis zu 90% der Körpermuskulatur. R.E.S.E.T. kann bei Kaubeschwerden, Konzentrationsschwierigkeiten, Spannungskopfschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen, Tinnitus, Sehstörungen, Schnarchen, verstopften Nebenhöhlen, Ohrgeräuschen, Schwindelgefühlen, Hörminderung und sogar bei Verdauungsschwierigkeiten, Blasenproblemen, Rückenbeschwerden, Knie- und Fußproblemen etc. helfen. Oft kann erst eine Verbesserung der Beschwerden erreicht werden, wenn man die Ursache im Bereich des Kiefergelenks korrigiert hat.

R.E.S.E.T. eignet sich sehr gut zur Begleitung (langwieriger) zahnärztlicher oder kieferorthopädischer Behandlungen.

 

Das Kiefergelenk hat einen außergewöhnlich starken Einfluss auf nahezu sämtliche Körperfunktionen einschließlich Muskulatur, Skelett, Wasserhaushalt und Nervensystem. Aus der Osteopathie und der kraniosakralen Therapie ist dies bereits bekannt. Erfahrungsgemäß haben zwischen 50% und 80% aller körperlichen Beschwerden mit dem Kiefergelenksystem zu tun. Es spielt eine zentrale Rolle in der Kommunikation zwischen Gehirn und Körper. Kleinste Verspannungen in der Kiefermuskulatur können die korrekte Position des Kiefergelenks verändern, was chaotische elektrische Botschaften verursacht, die im Körpergewebe über die Nerven weitergeleitet werden.

Nicht nur über Muskelstränge und Nervenbahnen übt das Kieferelenk Einfluss auf viele Bereiche des Bewegungsapparates und somit auf die Funktion unserer Organe aus. Nach Ansicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ist ein Ungleichgewicht im Energiesystem (den Meridianen) des Menschen für Beschwerden verantwortlich. In der Umgebung des Kiefergelenks verlaufen die Meridiane von Magen, Dünndarm, Blase, Dreifachem Erwärmer, Gallenblase und Dickdarm. Demzufolge kann eine Disbalance im Kiefergelenk auch zu Störungen in den entsprechenden Organen führen. Die o.a. Energieleitbahnen werden bei R.E.S.E.T.  ausgeglichen. Im Touch for Health werden 42 Hauptmuskeln getestet, die mit den 14 Meridianen in Verbindung stehen. Neunzig Prozent dieser Muskeln können mit R.E.S.E.T. balanciert werden. Auch die Muskeln Psoas und Sartorius werden reflektorisch durch das Energetisieren der Kiefermuskeln gestärkt. Diese stehen mit den Nieren und Nebennieren in Beziehung. Somit unterstützt R.E.S.E.T. die Ausleitung von Schadstoffen. Zudem kann der Körper Wasser effizienter aufnehmen. Die Hydration wiederum beeinflusst die Weiterleitung von Nervenimpulsen, biochemische Reaktionen und dadurch den gesamten Körper.

Jede Anspannung der Kiefermuskeln, insbesondere aber des Pterygoideus lateralis und des Temporalis, kann Ursache für eine „Verdrehung“ des Keilbeins sein. Oft ist das Keilbein minimal verschoben. Sei es durch traumatische Ereignisse, wie zum Beispiel einen Sturz oder  eben durch Verspannungen im Kopf- bzw. Kieferbereich. Das Keilbein ist der einzige Knochen im Schädel, der mit fast jedem anderen Schädelknochen verbunden ist, mit Ausnahme von zwei Gesichtsknochen. Es bildet den hinteren Teil der Augenhöhle und einen Teil der Schädelbasis und ist der "Aufhänger", an dem sich das gesamte Skelett ausrichtet.

Durch Löcher im Keilbein verlaufen Nerven aus dem Hirnstamm, die unter anderem die Augenbewegung, das Sehen, Empfindungen von Gesicht, Zunge und Nasennebenhöhlen oder die Kiefermuskulatur steuern. Außerdem durchkreuzen hier auch einige wichtige Arterien die Schädelbasis. Diese Durchtrittslöcher sind nicht unbedingt viel größer als die Gefäße selbst. Wenn nun das Keilbein verschoben ist, wird ständig ein leichter Druck auf den Nerv ausgeübt, was einen permanenten Reiz darstellt , bzw. wird bei einer Arterie der Durchmesser eingeengt, sodass weniger Blut durchfließt.                                                                             Folgen wären beispielsweise

-Lernstörungen, da das Gelesene/Gesehene nicht richtig verarbeitet werden kann
-Störungen im Hormonsystem durch Beeinträchtigung der Hirnanhangdrüse
-Chronische Kopfschmerzen oder Migräne durch Überreizung des Trigeminusnerv und die eingeschränkte Blutversorgung
-Sehstörungen durch die Blockade der Hirnnerven und Muskeln für Augenbewegung und Sehschärfe
-Unruhe und AD(H)S-ähnliche Auffälligkeiten durch die andauernde Reizung der Nerven

Im Gehirn, genauer im Hirnstamm, beginnt der Trigeminusnerv. Er ist mit seinen drei Ästen der Hauptnerv, der auf die Muskeln, Bänder und das Kiefergelenk einwirkt. Dieser größte der Schädelknochennerven verzweigt sich weiter in verschiedene Bereiche des Gesichtes, ins Rückenmark und dann durch den gesamten Körper. Die Trigeminus-Nervenzellen haben zahlreiche Verbindungen zu Strängen des Nervensystems, zu denen auch das Retikuläre Alarmsystem (RAS) gehört. Dieses ursprünglich für Verteidigung und Überleben zuständige System versetzt die Kaumuskeln, die Spinal– und Kranialdura und die Körperfaszien in Spannung, um Gesicht und Kopf zusammenzuhalten und Gehirn, Rückgrat und Becken zu schützen. Deshalb versteifen sich bei einem Unfall die Kiefermuskeln, um Gehirn und Rückgrat zu schützen. Diese Reaktion wurde von Dr. Carl Ferreri Defensive Jaw (Verteidigungskiefer) genannt.  Die Stressoren/Auslöser hierfür können vielfältiger Art sein. Dabei unterscheidet unser Körper nicht, ob die Gefahr (der Stress) durch äußere, physische Einwirkungen bedingt wird, wie Unfälle, Schlag auf den Kopf oder Kiefer, langwierige Zahnbehandlungen, Zahnspangen usw. , oder ob es sich um emotionalen Stress handelt, wie beispielsweise dauerhafte seelische Überlastung, Verlust eines geliebten Menschen oder Mobbing. Auch emotionaler Stress kann jahrelang in den Muskeln gehalten werden, was in einem chronisch angespannten Kiefer resultiert. R.E.S.E.T. entspannt nicht nur die Muskeln, sondern bewirkt oft ein Lösen von damit zusammenhängenden, festgehaltenen, oftmals unbewussten Emotionen.

 

Eine R.E.S.E.T. Sitzung dauert inklusive Vorgespräch etwa 1 Stunde. Bewährt haben sich zwei R.E.S.E.T. Anwendungen im Abstand von 1-2 Wochen.

 


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